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29. Juli 2007, 21:49 Uhr, Silvana

Die neun Stunden mit Ihm

Nachdem ich heute morgen total kaputt, ohne in der Nacht zuvor geschlafen zu haben, von diesem Festival zurückgekehrt bin, habe ich eine Textnachricht eines Mannes erhalten, welchen ich letzte Woche kennengelernt hatte. Wir waren am Tag nach unserer ersten Begegnung zusammen eins trinken und unterhielten uns so über dies und dass... Dabei ist natürlich auch das Thema Liebe nicht zu kurz gekommen.

Wie es dann so kam erzählte ich ihm von dem Mann, welchen ich vor 6 Monaten während 9 STunden kennenlernen durfe.

Manchmal ist es mir danach, und muss über Sachen sprechen, welche mich beschäftigen, traurig machen, verletzt haben, und in es in diesem Fall immernoch tun.

Ich erzählte von dem Typen, von den 9 Stunden, erzählte davon dass er mich umgehauen hat, er mein traummann war, oder noch ist, und ich nach diesen 9 Stunden beinahe dazu bereit gewesen wäre für ihn alles stehen und liegen zu lassen um in seine Nähe zu ziehen.

Ich hatte währenddessen ich so erzählte all diese Gefühle wieder in mir. Diese Wärme, diese Geborgenheit, den KLang seiner Stimme, den Blick seiner Augen, die Berührungen seiner Hände, sein Lachen. All die wunderschönen Situationen, dieses mich wärmende Gefühl....Und ich bemerkte wie die Traurigkeit in mir hoch stieg.

Ich wechselte das Thema, noch bevor meine neue bekanntschaft all dies bemerken konnte.

'Und Silvana, hast du an dem Festival gefunden, was Du gesucht hast' Schrieb mir meine neue Bekanntschaft heute morgen 'Ich habe Dir die Daumen gedrückt'.

Ich wurde traurig.....

'Gefunden was ich gesucht habe, habe ich schon bereits vor 6 Monaten' schrieb ich zurück. 'Aber nein, er hat nicht zu mir gefunden.'

'ich habe ihm ne Textnachricht gesendet, das ich Ihn treffen wolle, an dem Festival, und habe die Nachricht, mit dem genauen Ort und der Zeit ergänzt, ich habe gewartet, doch er kam nicht...'

'Das tut mir leid....' schrieb meine Bekanntschaft zurück.

Erhat sich auch sonst (wie bereits schon seit 1 Woche nach unseren 9 Stunden) auf keine Art gemeldet.

Nun, zurück zu Hause rede ich mir ein, dass wohl das Schicksal ihn aus dem Grunde nicht zu mir geführt hat, weil er mich auf Dauer nicht glücklich gemacht hätte, weil ich eine gute, liebe Frau bin, die einen Mann verdient hat, der mindestens genau so gut ist, und das sein nicht erscheinen, das Zeichen dafür ist, dass er eben nicht dieser Mann ist.

Ich merke dass sich meine Augen anfangen wässrig anzufühlen, und die Buchstaben auf meinem Bildschirm anfangen zu verschwimmen.

'oh nein' sage ich zu mir selbst. 'Du hast Die selbst geschworen, dass Du vor 5 Monaten in San Diego die letzten Tränen um Ihn geweint hast!

Und ich starte erneut mir einzureden, dass das Schicksal nur das beste für mich bereit hält.

Ich merke, dass mich dieser Mann in diesen 9 Stunden, sehr viel über mich selbst gelehrt hat.

Er hazt mir gezeigt, was ich brauche, was mir gut tut, und er hat mir gezeigt, nach was ich suchen muss, und was mich glücklich macht!

Vielleicht hat das Schicksal Ihn mir auch deswegen gesendet, aber vergessen werd ich sie nie....

.... diese 9 Stunden, mit Ihm

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05. Juli 2007, 00:12 Uhr, Silvana

Hochmut und BIer

Wiedermal etwas angeheitert, unterwegs mit meinen Freundinnen treffe ich auf einem grossen Fest auf einen Ex-Verehrer....

Der gute alte war einmal Profi-Handballspieler und eigentlich ein ganz netter Typ, nur schon immer etwas speziell in seiner Eigenart.

Ganz überrascht Ihn zu sehen Grüsse ich Ihn freudig und frage wies den so gehe... 'gut' erwiedert man(n) und gleich danach:' willst Du was trinken? ich bringe Dir was!'...

hmmmm denke ich, eigentlich ganz schön nett und beantworte mit 'Ja' und erinnere mich an die Stripperin welche uns letzte Woche per Anhalter mitgenommen hat, und uns einiges über die Männerwelt erklärt hatte...

Bevor mein Ex-Verehrer jedoch fragte was ich überhaupt wolle war er schon weg wie der Blitz und fing am Tresen an mit nem Kumpel zu quatschen. Bestellt wurde auch sogleich... Für Ihn und sein Kumpel versteht sich...natürlich Sekt wie es bei Ihm seit des Aufstiegs in die nächste Liga üblich geworden ist.

Ich beobachte amüsiert die Situation und frage mich dabei, wo den mein Getränk wohl bliebe.... Nach einiger Zeit geht meine Freundin zum Tresen und schleppt mich mit... Prompt neben Ihn... Da wird dann gefragt was ich dann wolle... 'ein Bier' erwiedere ich, und Mann fügt sich ohne was zu sagen wieder seinem Männlichen Gesprächspartner zu nachdem mein Bier bestellt wurde.

Nach einiger Zeit wird mir dann etwas sehr komisch zu Mute und frage bei einer Gesprächspause ob den immernoch Handball gespielt werde... 'Klar' wird auf meine Frage geantwortet, 'sonst werd ich Fett und Hässlich!!!'

(Das Mann aber mittlerweile von der oberen Liga wieder in die untere Abgestiegen ist, wird mit keinem Wort erwähnt. Natürlich auch nicht, mann hätte ja sonst auch keinen Grund mehr Sekt zu trinken!)

ca. ne halbe Sekunde später dreht mir der Ex Verehrer wieder den Rücken zu und spricht weiter mit dem andern Sekt-Typen.

Ich frag mich an zu Fragen, was diese Scheisse eigentlich soll, und erinnere mich wieder an der Stripperin Worte ... 'Ihr müsst die Männer ausnehmen wie Weihnachtsgänse, wenn die euch eins bezahlen, dann kuckt das Ihr noch ein zweites kriegt, und wenn die so dumm sind, so habt keinen Mittleid!!!

Ich lächle vor mich hin, drehe mich um und gehe, und MEIN Bier nehm ich mit!

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04. Juli 2007, 23:53 Uhr, Silvana

Wofür sind Reize wohl zu achten, die einen Himmel mir zur Hölle machten?

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18. Dezember 2006, 23:34 Uhr, Silvana

Träume die zur Realität werden

Nachdem ich mich nach langem hin und her entschieden hatte am 6. Januar einen Sprachaufenthalt in san Diego zu machen musste ich letzten Donnerstag, zur Amerikanischen Botschaft in Bern. Von diesen erhoffte ich mich, das für die REise notwendige Visum. Und dies schnell!!! Den, die REise war zu diesem Zeitpunkt bereits gebucht und bezahlt......

Bei der Vereinbarung des Termins am Telefon, hat mich der Typ am anderen Ende der Leitung ziemlich beunruhigt. Diverse Formulare mussten ausgefüllt mitgebracht werden. Diverse Beträge bis zu einem bestimmten Datum überwiesen sein. Diverse èberweisungsbelege, Kontoauszüge etc. durften dabei auch nicht fehlen. Nach dem ich die gewünschten Formulare mit riesiger Mühe und nem Wahnsinns Kraftaufwand und Nervenaufwand ausgefüllt hatte und alle Papiere welche ich für dieses Visum auf einem ca. 5cm dicken Stapel abgelegt hatte, hatte, machte ich mir nur noch um eines sorgen....... der erwünschte Arbeitsvertrag fehlte........ und ich hatte Tatsächlich Angst, dieses Visum nicht zu kriegen.

Naja, der Donnerstag nahte, und ich ging bereits um Mittwoch abends nach Bern, um Donnerstags auch pünktlich zu sein. Ausgerüstet mit all den Dokumenten etc, einem 20minuten und dem Globetrotter Heftchen stand ich nun vor der Botschaft mit ca. 20 anderen Personen an.

Ich fing wie immer in solchen Situationen an zu träumen, und Träumte von den Berichten im Globetrotter Heft, welches ich mir bereits einen Tag zuvor bei der Zugfahrt gelesen hatte.

Ich träumte von Stränden, Palmen, Menschen, Kindern, Armut, Freude, Kultur, Liebe, Abenteuer. All jene Sachen die ich mit meinem Globetrotter Heftchen in Verbindung setzte.

Ja, dieses Globetrotter Heftchen das ich mir als Gratisexemplar im Frühling dieses Jahres hab zusenden lassen. Ich habs nicht geschafft es weg zu werfen, und aber bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht geschaft es zu lesen. KOmisch, es war GRatis, und ich habs 6 Monate lang nicht weg geworfen und habs 6 Monate nicht geschafft zu lesen, bis zu jenem Tag.

schliesslich war ich mit den 20 anderen Leuten in einem Raum. Wir sassen auf STühlen, und warteten alle bis wir mit Namen aufgerufen wurden. ich las wieder weiter, und träumte vor mich hin. Nachdem ich das zweite mal aufgerufen wurde, um dem Konsul rede und Antwort zu stehen, legte ich in der Annahme danach wieder Platznehmen zu müssen, mein Globetrotter Heftchen auf den Stuhl neben mir und ging zu dem Schalter Nr. 2

Nach ein paar wenigen Fragen erklärte mir der junge, nett lächelnde Konsul auf englisch dass ich das Visum für die Einreise in die USA bekommen würde. Ich war total glücklich, und ging zurück zur Sitzecke um mein Globetrotter Heftchen zu holen.
Doch es war nicht mehr dort, und ich sah niemanden der es in den Händen hielt...
Ich gind also fröhlich über das Visum, jedoch ärgerlich über mein geklautes Heftchen zur Botschaft raus, und nervte mich grausam.... so ein tolles Heft.... die Bilder, die Texte... alles weg.... meine 'Traumstoff'.... er war weg....

Am Bahnhof in Bern angekommen und immer noch verärgert, bemerkte ich plötzlich, das mein Traumstoff, das Globetrotter Heftchen wohl weg war, aber sich genau zur selben Zeit einer meiner Träume erfüllt hatte... und ich musste zu mir sagen:

' Globetrotter heftchen gegen ein Visum.... das ist doch eigentlich ein Verdammt guter Tausch'

Lächelnd und glücklich stieg ich in den Zug

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05. Juni 2006, 01:05 Uhr, Silvana

Dates

Sternzeichen Schütze. Man sagt, die seien Freihetsliebend, bräuchten Ihren Freiraum. Kollegen seien Ihnen sehr wichtig. Naja, wie auch immer. Einen Aszendenten soll es ja auch zu jedem Sternzeichen gebern. In diesem Fall kenne ich ihn aber nicht.
Im Gespräch fragt man dann mal nach den berühmten 3 Dingen welche man auf die Einsame Insel mitnehmen würde. Da kommt dann natürlich zuallererst eine Person, welche natürlich auch noch weiblich sein sollte. (man denke, man ist also verpflichtet mit dieser auf der Insel zu leben. Und wir haben hier einen Freeihetsliebenden Schützen) darauf folgt ein verschmitztes lächeln, welches nur allzu gut offenbart was in diesem Moment gedacht wird. Da hätten wir ihn Wieder, den Schützen. Oder besser gesagt, hätten wir hier doch den ASzendenten...? Man würde fast glauben, das ihm dann eine Frau an der Seite wichtiger ist als seine Kumpels. Oder ist es vielleicht doch einfach nur der SEx welchen den Mann dazu treibt seine doch so wichtigenh Kumpels allein zurück zu lassen?
als zweite Antwort folgt das Feuerzeug, und als drittes das Messer. KLuges Bürschchen würde man fast sagen, aber auf meine Frage was den mit dem Süsswasser sei, meint Man(n) das würde man nicht brauchen, da Man(n) ja eoin Messer hat und mit diesem Messer Ananas sammeln könnte, und hueraus gäbe es ja dann Ananassaft.
Oh, denkt da manch eine FRau welche sich bereits auf dieser nicht so einsamen Insel sieht. Wie toll, der Mann auf einem Baum, mit geballter Muskelkraft am Ananas und kokosnuss pflücken, nur um seine auserwählte Frau zu beglücken.
Dies ist dann so richtig Gentleman-like. Genau so Gentleman-like wie das aufhalten von Türen, oder das lassen des Vortrits beim begehen eines Clubs oder Restaurants.
Genau in so einem Club erzählt dann der Schütze dass er hoffe man (oder besser gesagt FRAU) mache sich aufgrund des Sexes (welcher die Woche davor ein einziges mal stattgefunden hat) keine Hoffnung auf eine Beziehung oder irgendwelche Gefühle. Schliesslich hatte der Schütze dies schon mal, und aufgrund von daraus resultierenden schlechten Erfahrungen wolle er dies in Zukunft meiden.Er ist mit mir der gleichen Meinung, dass Beziehungen welche auf SEx aufgebaut werden nicht gut sind.
Nja, ok, sage ich mir und ihm. Und erkläre das auch ich Gefühlsmässig nicht so schnell zu erobern bin.
Aber halt..... merke ich..... wie war das nochmals mit der Insel... und der FRAU?????

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25. Mai 2006, 19:37 Uhr, Silvana

Böse Liebe

Niemals zuvor hatte ich Dich gesehen, und da stand ich nun, und wartete auf den magischen Augeblick. Der Augenblick in dem sich unsere Blicke zum ersten mal treffen würden. Ich stand unter dieser imens grossen Uhr, imens.... ein Wort dass ich zum ersten mal aus deinem Mund hörte. Ich freute mich auf deine Stimme, die mir so vertraut war, auf dein lächeln, dass ich noch nie gesehen hatte.

Um mich herum ging es hektisch und laut zu und her. Menschen rannten zu Ihren Zügen, andere kauften sich in diesen Minuten ein Getränk, doch alles dass schien für mich stillzustehen. Den Blick in eine Richtung gedreht, hoffte ich, Dich zu erkennen. Und ich war so nervös. Mein Herz sprang, und ich hoffte so sehr die richtigen Schuhe, die richtige Hose, die richtige Jacke und die richtige Frisur zu tragen. Ich hoffte dich wirklich zu beeindrucken.

Und dann sah ich Dich, die Uhr stand kurz vor 13 Uhr. Und ich erkannte Dich. Deine Augen glänzten von weit her, und Dein lächeln war zauberhaft. Nicht von dieser Welt.

Ich blieb stehen und beobachtete wie Du näher kamst. Deine Schritte, Dein lächeln, deine Augen.

es war Magie

Magie wie unsere Gespräche. Wir kannten uns bis zu diesem Zeitpunkt 2 Monate. Und ich kannte Dich, ohne dass du mir je viel von Dir erzählt hast, besser als ich meine jahrelangen Freunde kenne. Du musstest mir nichts erzählen, ich wusste es, ich fühlte es, und wusste somit mehr als Dir lieb war.

An diesem Tag küssten wir uns.

Alles war komisch. Ich fühlte mich plötzlich nicht mehr wohl. Dein lächeln blieb wohl in Deinem Gesicht, aber die Nähe wurde zur Distanz.

Später verabschiedeten wir uns. Du gingst auf Dein Gleis, und ich auf das meine welches gegenüber lag, ich lief den perron entlang während Du auf der andern Seite liefst, Du drehtest Dich um, lächeltest mir noch mal zu und stiegst in den Zug.

Ich fühlte wieder, und wusste dass ich Dich niemals mehr sehen werde.

Ich hörte Deine Stimme noch 2 mal. Diese Stimme die mir soviel gegeben hatte. Doch Du warst kalt und abwesend geworden.

Es ist nun 5 Jahre her, Die unsichtbare Bindung zwischen uns hat sich gelöst, ich fühlte Dein inneres immer weniger.

Ich habe Dich niemehr gesehen, und Deine Stimme ist auch niemals mehr in meinen Ohren verklungen. Aber manchmal höre ich sie noch, Deine Worte, und dazu sehe ich Deine glänzenden Augen.

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